Never-stop-developing

Vor mehreren Jahren habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, regelmäßig zu checken, was ich in meinem Leben optimieren kann… damit meine ich alles, wirklich alles was ich verbessern, vereinfachen oder delegieren kann. Aufgaben, denen ich nicht so gerne nachgehe, habe ich sukzessive durch Tätigkeiten ersetzt, von denen ich nicht genug bekommen kann oder die mir Kraft geben.

Anfangs war es mein Abendritual mir selbst Fragen zu stellen wie „Was hat mir Freude bereitet? Wobei habe ich mich unwohl gefühlt? Wer kann mich wobei unterstützen? Was habe ich heute gelernt?“ Inzwischen konnte ich diese Gewohnheit so fest verankern, dass ich mehrmals täglich in mich hineinhorche und prüfe, an welcher Stelle noch Potenzial nach oben besteht. Deshalb habe ich mir diesen Ansatz auch als Motto „Never-stop-developing“ zu eigen gemacht.

Eine Freundin sprache mich vor Jahren an, ob es nicht anstrengend oder frustrierend sei, immer etwas optimieren zu wollen. Ob ich überhaupt in der Lage sei, das was da ist, wertzuschätzen. Ja. Absolut! Ich schätze das Bestehende. Sogar sehr. Gleichzeitig halte ich neugierig Ausschau nach Optimierungsmöglichkeiten. Neugierig. Nicht verbissen. Das würde mir wahrscheinlich wirklich die Freude daran nehmen. Und nun, Jahre nachdem ich mit dieser mir so guttuenden Gewohnheit begonnen habe, blicke ich auf ein Leben, welches ich mir damals tatsächlich nur erträumen konnte. Diese vielen kleinen Veränderungen sind vielleicht nicht sofort oder am nächsten Tag spürbar. Doch mit den Wochen, Monaten und Jahren nehmen diese „Kleinigkeiten“ ein Ausmaß an, die deutlich spürbar, sichtbar und erlebbar ist.

Ich würde dich nur zu gerne einladen wollen, dir diese oder ähnliche Fragen über einen Zeitraum von beispielsweise einem Monat zu stellen. Du darfst gespannt sein, wie sich dein Fokus und natürlich auch ein Teil deines Lebens positiv verändert. Ich wünsche dir wunderbare Erfahrungen mit dieser Methode.

Never-stop-developing
Deine Katja

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